Ein mal im Leben einen Ironman

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Niemand hat gesagt, dass es einfach wird.
Aber es wird sich lohnen.

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IRONMAN.

Dieses Wort. Männer (und Frauen) aus Eisen. Das sind die ganz harten. Die völlig Verrückten. Quälen sich im Paradies von Hawaii bis an die Grenzen des menschlichen Seins. Bei brütender Hitze in der Schwüle auf der größten Insel des Hawaiianischen Archipels mitten im Pazifik. 4.000 Kilometer vom nächsten Festland entfernt. Jedes Jahr im Oktober treffen sie sich. Wie eine Sekte. Die fittesten der Fitten. Zelebrieren ihre gestählten Körper. Wer braucht schon ein T-Shirt, wenn er allen auf der Promenade in Kailua Kona, dem Austragungsort dieses Events, beim letzten Lauftraining vor dem ultimativen Ausdauertest seinen Waschbrettbauch zeigen kann.

...

Sonntag, 8. Juli 2001, 5:30 Uhr morgens: 

Der Tag erwacht. Das Dämmerlicht der ersten Sonnenstrahlen beginnt, die Wechselzone am Schwimmstart des Ironman Europe schemenhaft zu erhellen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Kanals Heißluftballons, die im ersten Licht des Tages wie Laternen Leuchten. Ein Gewusel von 2.000 Sportlern in der Wechselzone. Jeder hat noch etwas am Rad zu richten. Den Neoprenanzug anziehen, mögliche Scheuerstellen mit Vaseline einschmieren. Vorher schon die Startnummer mit einem dicken Edding auf die Oberarme schreiben lassen gehört zum Vorstart-Ritual. Der Sprecher macht Durchsagen zur aktuellen Wassertemperatur und berichtet, welche Stars der Szene am Start sind, und wer als Favorit gehandelt wird. Langsam füllt sich die Brücke über dem Kanal mit Zuschauern. 10.000 sollen es sein, die sich sonntagmorgens um 6 Uhr auf den Weg gemacht haben, um zu sehen, wie die Athleten in Gruppen von 200 Leuten auf die Schwimmstrecke gehen...

 

Wenn du wissen möchtest, ob ich meinen ersten Ironman geschafft habe, und wie es mir erging, lies hier weiter:

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Lothar Leder